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Michael Freter und John Swaab über ihre Pläne für die ProPSI

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Gemeinsam internationaler werden
Paukenschlag zum Jahresauftakt: Das deutsche PSI und die niederländischen Pro Publishers, bisher Konkurrenten als Anbieter europäischer Werbeartikelmessen, veranstalten in Zukunft gemeinsam die Messe Pro in Amsterdam. Diese war ursprünglich als Alternative zur PSI-Messe im Januar in Düsseldorf an den Start gegangen: Man wollte den Werbeartikelhändlern und -lieferanten eine europäische Plattform bieten, die nicht an die Mitgliedschaft in einer Vereinigung geknüpft ist. An diesem Konzept soll sich nach Angaben von PSI-Director Michael Freter zunächst einmal auch nichts ändern, trotzdem steht durch die Kooperation der beiden Partner in Form eines Joint Ventures unter dem Namen Rexpro International Exhibitions GmbH (die WA Nachrichten berichteten) nun auch die Pro unter dem Einfluss der PSI-Eignerin Reed. Was die neue Konstellation für die Ausrichtung der Messe in Amsterdam und für die Werbeartikelbranche bedeutet, dazu nehmen die geschäftsführenden Gesellschafter der Rexpro, John Swaab und Michael Freter, im Gespräch mit den WA Nachrichten Stellung.

John Swaab

Die Pro ging 2008 u.a. mit dem Anspruch an den Start, eine Alternative auf europäischer Ebene zur PSI-Messe in Düsseldorf zu bieten und damit auch ein stückweit die Monopolstellung des PSI aufzubrechen. Nun schließen sich die Organisatoren der Pro mit genau diesem Konkurrenten zusammen. Wird das etwas an der Grundausrichtung der Messe ändern? Und stoßen Sie damit nicht all jene vor den Kopf, die die Messe als Alternative zur PSI unterstützt haben?

John Swaab: Unser oberstes Ziel als Veranstalter ist es, unseren Kunden die bestmögliche Messe zu bieten. Am Grundkonzept der Pro – die im Gegensatz zur PSI nicht an eine Mitgliedschaft gebunden ist – wird sich auch nach dem Zusammenschluss nichts ändern. PSI-Mitglieder werden einen Discount von 10 Euro pro gebuchtem Quadratmeter bekommen, außerdem denken wir über einen Pavillon oder eine Bar für PSI-Mitglieder innerhalb der Messe nach. Es kann natürlich sein, dass manche Unternehmen, die die Pro bisher unterstützt haben, weil sie in ihr eine Alternative zum Monopol des PSI gesehen haben, nun enttäuscht sind, dass es diesen Wettbewerb nicht mehr gibt. Aber am Ende zählt bei einer Messe nur, dass sie funktioniert, dass sie attraktiv ist und dass genügend Besucher kommen.
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