RemaDays, PL-Warschau: Starker Zuspruch

Eisige Temperaturen und zeitweise starker Schneefall dürften einige potenzielle Besucher daran gehindert haben, mit dem Auto nach Warschau zu fahren, um die RemaDays zu besuchen – die strengen winterlichen Verhältnisse in der polnischen Hauptstadt taten dem Erfolg der Veranstaltung, die vom 27. bis zum 29. Januar d.J. im Expo XXI stattfand, jedoch keinen Abbruch.
Sehr zufrieden war dann auch Sławomir Giefing, Chef des Veranstalters GJC Inter Media, der rund 11.000 Besucher erwartet hatte. Offizielle Zahlen lagen bei Redaktionsschluss nicht vor – die Mehrzahl der Aussteller war aber mehr als zufrieden. Es präsentierten sich rund 550 Unternehmen, zumeist aus Polen, aber auch internationale Anbieter, darunter auch zahlreiche Lieferanten aus Deutschland, und zwar sowohl Spezialisten als auch Generalisten.
Viel Betrieb, gute Stimmung
Krzysztof Wojtczak, axpol trading: „Es ist hier sehr geschäftig, jeder ist gut gelaunt, sowohl die Besucher als auch die Aussteller.“ Grzegorz Pawlowski, Plastolan Polska: „Wir hatten schon am ersten Tag deutlich mehr Kontakte als im Vorjahr. Hier herrscht eine entspannte und quirlige Atmosphäre. Bemerkenswert sind die Besucherströme. Die Besucherwellen entsprachen dem Eintreffen der Züge aus Ostpolen. Der größte Teil unserer Besucher sind Polen, es kommen aber auch Leute aus Weißrussland, den baltischen Ländern und aus der Ukraine an unseren Stand. Meiner Meinung nach wird 2010 das Jahr der Wahrheit für den Werbeartikelmarkt hier in Polen sein.“
Mit einem starken Besucheraufkommen hatten die Aussteller, die die RemaDays aus der Vergangenheit kannten, allerdings auch gerechnet. Szczepan Siatecki, Senator Polska: „Die vielen Besucher an unserem Stand entsprechen meinen Erwartungen. Auf dieser Messe ist immer viel los.“ Das bestätigt Knud Noerding, Prodir: „Es besuchten uns in diesem Jahr sogar mehr als bei der letzten Veranstaltung. Wir werden auf ca. 700 qualifizierte Kontakte kommen, wobei wir streng differenzieren zwischen Industriekunden und Handelspartnern.“ Die Messe lässt als Besucher nämlich alle Zielgruppen zu, eine Beschränkung auf den Handel als Besuchergruppe gibt es hier nicht.
Uwe Thielsch, Koziol: „Kostenlose Muster sind sehr begehrt, allerdings ‚bedienen’ sich die Besucher nicht – wie auf Messen sonst häufig zu beklagen – selbst. An fast jedem Stand gibt es etwas für die Besucher – offenbar sind die Aussteller bereit, in diesen Markt zu investieren. Unsere 1.500 Kataloge sind schon in den ersten beiden Tagen zu Ende gegangen. Natürlich braucht man aber hier in Warschau Standpersonal, das Polnisch spricht.“
Die RemaDays gliedern sich in die Bereiche Out&InDoorDays, GiftDays, TechnologyDays und den RemaComgress, dessen Vorträge und Diskussionen allerdings nur auf Polnisch stattfanden. Das Ausstellungsgelände wurde um eine Halle erweitert – die Halle 4 –, dort präsentierten sich u.a. Werbetechnik, Display und (Digital-)Druck.
Die Werbeartikler – sie stellten den größten Teil der Aussteller und boten einen repräsentativen Überblick über Klassiker und Neuheiten – waren in den Hallen 1, 2 und 3 konzentriert.
www.remadays.com
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